Die Situation des Straßenverkehrs wird in Zukunft durch einen höheren Anteil des teil- und hochautomatisierten Fahrens beeinflusst. In der Produktion aktueller und zukünftiger Fahrzeuggenerationen nehmen daher die Inbetriebnahme, die Kalibrierung sowie die Prüfung von Fahrzeugkomponenten und Fahrerassistenzsystemen einen immer weiter steigenden Stellenwert ein. Deshalb werden im Bereich der Technologiefabrik Inbetriebnahmekonzepte und Prüfsysteme für die Produktion künftiger Fahrzeuggenerationen erarbeitet und umgesetzt.
Das mit dem Referenzierverfahren bestimmte Bezugsystem stellt die Grundlage für die Inbetriebnahme und damit für die korrekte Funktion von Fahrerassistenzsystemen dar. Bisher wird das Fahrzeug auf dem Fahrwerkstand stehend referenziert und die Fahrerassistenzsysteme in Betrieb genommen. Um dem steigenden Bedarf an zusätzlichen Prüf- und Inbetriebnahmeumfängen gerecht zu werden, muss ein Paradigmenwechsel erfolgen, sodass die Inbetriebnahme von Fahrerassistenzsystemen in das Montageband vorverlagert werden soll. Aus diesem Grund ist es erforderlich, ein neues Verfahren zum Referenzieren eines Fahrzeugs in der Montagelinie zu entwickeln. Das zu entwickelnde Verfahren muss den Anforderungen für den Einsatz in der Automobilproduktion gerecht werden.
Im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit sind Sie mit folgenden Themen betraut:
- Aufarbeitung zum Stand der Technik von Einmesssystemen und Bezugsystemen im Fahrzeug
- Konzeptionelle Ausarbeitung und Entwicklung eines Verfahrens zum Referenzieren eines Fahrzeugs in der Montagelinie für die Inbetriebnahme von Fahrerassistenzsystemen
- Auswahl, Beschaffung und Entwicklung eines geeigneten Referenziersystems
- Aufbau des Referenziersystems und Einmessen von Fahrzeugen in einer Laborumgebung
- Schnittstellenprogrammierung für das entwickelte Referenzierverfahren
- Validierung des Verfahrens auf einem Prüfstand oder im Produktionswerk
- Dokumentation der Ergebnisse
Die endgültige Themenfindung erfolgt in Absprache mit der Hochschule, Ihnen und uns.
Studiengang: Mechatronik, Elektrotechnik, Informatik, Automatisierungstechnik, Informationstechnik oder ein vergleichbarer Studiengang
Sprachkenntnisse: Sichere Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
IT-Kenntnisse: Sicherer Umgang mit MS-Office, Programmiersprachen (C/C++, Python oder Java), Computervision Tools (OpenCV, SimpleCV oder vergleichbare Tools), Programmier- und Bildverarbeitungserfahrung sowie Erfahrung mit Messtechnik wünschenswert
Persönliche Kompetenzen: analytische und konzeptionelle Kompetenz, Spaß an kreativer Arbeitsweise, Selbständigkeit, gute Auffassungsgabe und eine zielgerichtete Kommunikationsfähigkeit
Sonstiges: Affinität zu den Produkten der Daimler AG
Die Tätigkeit ist in Vollzeit
Ganz ohne Formalitäten geht es natürlich auch bei uns nicht. Daher bitten wir Sie sich ausschließlich online zu bewerben und Ihrer Bewerbung einen Lebenslauf, aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, aktueller Notenspiegel, relevante Zeugnisse (max. Gesamtgröße der Anhänge 6 MB) beizufügen.
Weiterführende Informationen zu den Einstellkriterien finden Sie hier.
Angehörige von Staaten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums schicken ggf. bitte Ihre Aufenthalts-/Arbeitsgenehmigung mit.
Wir freuen uns insbesondere über Onlinebewerbungen schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter behinderter Menschen. Bei Fragen können Sie sich unter sbv-sindelfingen@daimler.com zudem an die Schwerbehindertenvertretung des Standorts wenden, die Sie gerne nach Ihrer Bewerbung im weiteren Bewerbungsprozess unterstützt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Papierbewerbungen mehr entgegennehmen und es keinen Anspruch auf Rückversand gibt.
Fragen zum Bewerbungsprozess beantwortet Ihnen gerne HR Services unter der Telefonnummer +49 711/17-99544.
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